6 Dinge die Alleinerziehende zufriedener und glücklicher machen

 

 

 

Hier findet ihr 6 Dinge, die uns Alleinerziehende zufrieden er machen!

Ich weiss, das ich leichter gesagt als getan. wer weiss das besser als ich.

Aber mach kann daran arbeiten.

Denn es ist tatsächlich eine Herausforderung an einen selbst zufriedener zu werden.

Nehmt es als Tipps mit und vielleicht denkt ihr ja ab und zu dran.

 

 

1. Bewusst Prioritäten setzten

 

„Ich habe keine Zeit zum Sport treiben……. .“

Zeit haben ist einzig und alleine eine Sache von Prioritäten setzen.

 

Was ist wichtiger: saubere Fenster oder mit den Kinder ein Lagerfeuer machen mit Würstchen und Stockbrot?

 

Die Lebenszeit ist kurz. Und ich leben für mich. Nicht für andere. Denn ganz am Schluss, auf dem Sterbebett….woran werde ich mich erinnern?

An die sauberen Fenster und, dass ich eine gute Hausfrau war?

 

Das mag für den einen oder anderen zutreffen. Manche befriedigt das vollkommen.

Ich möchte mich an Abenteuer mit meinen Kindern erinnern……wenn ich mit weissen Haaren strickend im Schaukelstuhl vor dem Kamin sitze.

 

Überdenkt eure Prioritäten von Zeit zu Zeit! Und denkt daran: das Geschwätz der anderen ist am Ende egal. Aber das Gefühl was verpasst zu haben ist schlimm.

 

Ich empfehle hier unbedingt das Buch Dieser Mensch war ich.“.

Manchmal kann man Zeit sparen oder effektiver gestalten um mehr Zeit auf das Vergnügen zu verwenden.

Aber man sollte nicht im Multitasking untergehen, da jede Minute es wert ist sie zu geniessen und nicht sie mit kopflosem hin- und herrennen zu verschwenden. Das Gehirn ist nur fähig eine Sache auszuführen (oder aber schnell hin und her zu schalten: Multitasking).

 

Macht euch bewusst wie schnell Kinder grösser werden.

Es sind nur ca. 15 Jahre wo sie Lust auf uns haben, so richtig.

Und was sie mitnehmen können von euch.

 

Was denkt ihr wie eure Kinder gucken werden wenn ihr sagt:“ Heute wird mal nicht geputzt. Heute gehen wir Lagerfeuer machen.“ gerade wenn ihr das noch nie gemacht habt!!! Macht zusammen mit euren Kindern diese Erfahrung, dieses Abenteuer.

Das vergessen die nicht diesen Tag!!!!!

 

Setzt auch Prioritäten für euch und euer Wohl!!!!

Wenn ihr nicht mehr funktioniert, gehen auch die Kinder unter!

 

 

    2. Ein Team werden mit dem Kind

 

Ein Team werden mit dem Kind ist für mich erstrebenswert, gerade alleinerziehend. Dass einer dem anderen hilft, wenn nötig. Für einander einstehen und für den anderen da sein.

 

Zusammenwachsen, weil man gemeinsam Aufgaben meistert, Abenteuer erlebt, Erfahrungen macht. Gerade wenn die mal schief gehen, bleiben sie den Kindern um so mehr im Kopf und sie erzählen noch Jahre später davon.

Das schweisst zusammen!

 

Wir haben mal  einen Campingurlaub gemacht, mit kaputten Kühlschrank, im Hochsommer. Meine Kinder erzählen seit Jahren davon.

Eine Kleinigkeit, eine ärgerliche, für uns Erwachsene, für die Kinder was besonderes, ein besonderes Erlebnis.

 

Und sie erleben dabei stets eine starke Mama- selbst wenn es schief geht: immerhin haben wir den Urlaub überlebt!

 

Als Erwachsener findet man ja in der Regel immer eine Lösung für diverse Problemchen.

Kinder erleben das als: Mama kriegt so gut wie alles wieder hin. Wir können uns auf sie verlassen, sie ist stark und managed das schon.

 

Ich finde man kann in diesen Situationen den Kindern auch schön zeigen, nicht alles über zu bewerten.

Nach dem Motto: Kaputter Kühlschrank? Kein Problem! da machen wir jetzt eine Herausforderung draus. Wenig einkaufen und ein Eimer mit kaltem Wasser tut’s auch irgendwie.

Da gibt’s kein Grund zum heulen und keinen zum schreien.

Das können wir tun, wenn wir Hunger haben und nichts zu essen.

Jetzt geniessen wir trotz allem den Urlaub!

 

Ich finde es wichtig sich in der heutigen Zeit aufs Wesentliche zu konzentrieren und nicht über einen abgebrochenen Fingernagel zu jammern.

 

Zugegeben es ist oft anstrengend Abenteuer in den Alltag einzubinden. und anderes bleibt oft auf der Strecke- wie das Fenster putzen. Aber wenn ich mir vor Augen führe, dass die Kinder nur eine Kindheit haben. Und ich, habe nur eine Chance gute Bindung aufzubauen. Dann krieg ich meinen Hintern hoch.

 

Der Alltag ist wirklich voll: ein Kind in der 3. klasse, eines in der 5. An den Wochenenden müssen ebenso endlich Pflichten erledigt werden, die unter der Woche liegen bleiben. Dann ist noch das Wetter schlecht…..

Ich versuche immer 1 Tag am Wochenende was tolles zu machen mit den Kindern. Wenn ganz tolles Wetter ist auch 2r gibt es dann mal ein komplett verregnetes. Da bleiben wir dann auch mal zuhause.

 

Aber die Erlebnisse draussen, die machen es wirklich aus!

Der Mensch kommt einfach aus der Natur und es begeistert ihn was draussen stattfindet.

 

 

 

 

3.    Loslassen 

 

 

Das ist oft nicht leicht, gerade am Anfang.

 

Und ich kann euch sagen: jeder braucht seine individuelle Zeit. Und wenn ihr es noch so sehr beschleunigen möchtet. Alles braucht Zeit, oft viel Zeit. Vertraut drauf, dass sich alles findet!

 

Ihr habt einen ganz anstrengenden langen Lernprozess vor euch!!!! aber einer der sich WIRKLICH lohnt.

 

Die Familie mit nur einem Elternteil ist genauso wertvoll wie das klassische Modell. Ihr müsst das nur erst sehen und akzeptieren. Es dauert eventuell.

 

Es ist einzigartig die Konstellation: Mama, Tochter oder Mama, 2 Söhne oder Papa 1 Tochter. Das ist alles was besonderes und ihr selbst könnt nochmal was besonderes daraus machen.

Kein 2. Erwachsener stört eure Verbindung zu euren Kindern. Das ist was tolles. Was wertvolles nicht jeder!!!

Ihr könnt wirklich ZUSAMMEN was erleben.

 

Als Familie unternimmt man was und nimmt die Kinder mit, die Kinder sind dabei.

Alleine unternimmt man was zusammen- bei einer Familie ist das schluss endlich natürlich auch so, aber es m anders. Denn braucht man unterwegs Hilfe, wird nicht der 2. Erwachsene helfen, sondern das Kind.

Was ihm Verantwortung  überträgt.

Manche mögen sagen, diese Kinder werden zu schnell erwachsen und haben zu wenig Kindheit. Nunja, jeder hat sein Päckchen im Leben zu tragen, es gibt niemanden ohne. Und der Vorteil ist, ich weiss, meine Kinder sind selbstständig und sie werden immer im Leben stehen.

 

 

Ihr führt jetzt euer eigenes Leben! Und es ist wichtig, dass ihr euch so schnell wie es euch möglich ist darauf konzentriert. Wut und Hass auf den Ex sind nur hinderlich.

 

Ihr lebt jetzt wieder euer Leben und habt ein recht glücklich zu sein. Es ist am besten die Vergangenheit ruhen zu lassen. Das Effektivste, das Sinnvollste.

Vor allem, denkt immer egoistisch in diesem Fall: es ist das Schnellste was euch weiter bringt.

 

 

Der eine hat noch eine gute Kommunikation mit dem Ex, der andere nicht. Akzeptiert es . Es ist wie es ist und man kann es meist nicht ändern.

 

Ich habe meine Strategie gefunden indem mein Ex für mich einfach nicht existent ist und ich ihn nur noch als wichtigen Menschen im leben meiner Kinder betrachte.

 

Schaut nicht auf ihn, er ist jetzt vollkommen uninteressant, denn es geht um DICH!!!! das ist viel wichtiger als dein Ex.

 

Und es geht um dein wundervolles neues Leben mit deinen Kindern.

 

Eine weitere grosse Herausforderung, die auf euch wartet ist das loslassen der Kinder.

Das Gute ist es wartet auf alle. Nur uns trifft es ein paar Jahre früher. Dafür haben wir’s dann hinter uns.

Auch wenn der Umgang nicht so läuft wie man sich das vorstellt, stellt einen das vor die grosse Herausforderung die Mutterinstinkte immer das beste fürs Kind zu wollen zu ignorieren.

 

Jahre habe ich gebraucht um zu verstehen, dass der Vater verantwortlich ist in den Umgangszeiten. Egal was da stattfindet oder der wo dieser stattfindet. Solange Gewalt keine Rolle spielt und sich das ganze in Deutschland abspielt.

Sobald das Kind übergeben ist: Augen zu, Füsse hoch, relaxen…das musste mir meine Anwältin lange Zeit einbleuen.

 

Auch wenn mir missfällt, dass der Vater weder Hausaufgaben anfertigt, lernt oder die Kinder berichten es gibt 3 Wochen nur Brot zu essen, die angeheirateten Kindern streiten und prügeln nur. Der Vater verspricht stets Dinge, die nicht gehalten werden. Das ist alles im Rahmen was das deutsche Gesetz so hergibt.

 

Auch wenn es einen selbst frustriert wie ein anderer mit den eigenen Kindern umgeht.

Der Staat vertraut auf die Verantwortlichkeit des Elternteils.

 

Schluss endlich ist es ja wirklich so: verhält sich der Ex nicht angemessen im Umgang schaufelt er sich sein eigenes Grab bei den Kinder. Diese werden grösser und machen sich eigene Gedanken.

 

Ich habe gelernt, mich überhaupt nicht mehr einzumischen.

Das war ein richtig harter Weg und Lernprozess.

 

Aber sobald man loslässt überkommt einen Zufriedenheit und der klare Blick auf den eigenen weg, der wichtiger ist.

 

 

 

Ihr habt jetzt die Chance euer Leben neu zu gestalten, euch neu zu orientieren. Das ist nicht nur Schicksal und Fluch, sondern eine grossartige Chance nochmal durchzustarten.

 

 

Ich kann sagen: ich bin heute der bessere Mensch als vorher und viel schlauer dazu.

 

 

Und ihr könnt den Kinder anderes bieten als einen nervenden Alten auf dem Sofa, der motzt, meckert, nichts auf die Reihe bringt. Ihr könnt euer Leben ohne dieses Weichei gestalten und den Kinder bessere Vorbilder sein.

 

Wieviele normale Familien erlebe ich, wo der Mann sich aus der Erziehung nimmt, aus dem Haushalt, nicht arbeiten geht seinen Egoismus auslebt usw. Und wie unzufrieden die jeweiligen Partner- oder sie haben sich damit arrangiert.

 

Ich möchte meinen Kinder so ein Vorbild nicht mehr vor die Nase setzen. Ich möchte gar nicht, dass meine Mädels so einen Eindruck von Beziehung bekommen.

 

Ich wünsche mir für sie, dass sie einmal eine gleichberechtigte Partnerschaft eingehen, in der sie selbstständig bleiben und auch gehen wenn sie unglücklich sind. Sie sollen nicht bei einem Menschen bleiben, weil sie nicht alleine sein können.

 

Jetzt kann ich meinen Kindern Werte beibringen, die ICH für essentiell halte.

 

Spätestens wenn die Kinder ausser Haus sind bekommt die eigene Partnerschaft neue Qualitäten. Und wieviele Paare keifen sich im Alter nur noch an. Unglaublich viele. Ich kann mir MEIN Leben nicht mehr vorstellen, sich dauernd anzuzicken mit dem Partner und ihn nicht mehr zu schätzen. Denn im laufe der Jahre bleibt meiner Meinung nach der Respekt auf der Strecke- der Anfang vom Ende. Oder einer steckt die ganze Zeit nur ein.

Ich bin froh, das alles jetzt zu erleben und zu erlernen und nicht in 10 Jahren, wenn die Kinder so um die 20 sind und man sich so oder so komplett neu orientieren muss.

 

Und einen Spruch wie:

Ich bin der Kinder wegen bei dir geblieben.

Hab ich mir Gott sei dank erspart.

Denn ich glaube es gibt kaum frustrierenderes als 20 Jahre mit jemandem verbracht zu haben wegen einem Lebensumstand und nicht wegen mir als Person.

 

Wieviele Partnerschaften gehen jetzt nach 25 Jahren aus einander. Nach den Kindern. Die Midlifekrise der Männer ist nicht zu unterschätzen!

 

 

 

4.    Mal verrückt sein

 

 

Und Leichtigkeit leben!!!

 

Unser Alltag ist oft so hart, so schwer, so stressig. Die Gedanken kreisen um to do um die Kinder wie ich das alles wohl in angemessener Zeit schaffe.

Gedankenkarusell um Verpflichtungen.

 

Lasst mal bewusst los!

 

Bei gutem Wetter, Kopfhörer auf und über die Wiese hüpfen. Sich in vollen Klamotten in den Dorfbrunnen schmeissen.

Ihr haltet mich für Verrückt?

Ja, das bin ich wohl.

 

Aber es macht Spass- Lebensfreude! Lebensparty!

 

 

 

Lasst die anderen , lasst euch einfach mal alles egal sein.

 

Klettert schneller auf einen Baum als euer Kind.

 

Bewusst Sachen machen, die man sonst nicht macht!!!!

 

Das tut gut- probierts aus!

Wenn ihr euch traut!!!!

 

 

Ihr werdet stolz auf euch sein!

 

Selbstwertgefühl ist das Stichwort.

 

 

Ihr tut wirklich was für eure Seele wenn ihr mal richtig die Sau raus lasst.

Egal wie.

 

Verschafft euch Adrenalin, Endorphin : tanzt einfach mit Musik bei Sonne über die Wiese.

Falls die andren gucken sollten: die sind nur neidisch, dass ihr euch das zu machen traut, was sie auch gerne tun würden, insgeheim:

 

Das Leben spüren!!!!

 

Versprochen!

 

 

 

5.    An sich selbst denken

 

 

Geht los, heimlich, kauft euch eine Tüte Gummibärchen, wartet bis die Kinder im Bett sind und macht euch ganz alleine drüber her. Ohne, dass einem Kinderhände in die Quere kommen.

 

Ganz bewusst egoistisch…nicht immer an die Kinder denken. jetzt einmal eine Sunde für sich.

 

Nicht immer Verständnis haben Fragen beantworten, helfen, da sein für alles, den letzten Bissen seines Lieblingseises abgeben…… Doch schon, aber auch mal bewusst sich davon frei machen.

Und sich dem richtig schlechten Gewissen hingeben, die Gummibärchen komplett alleine verputzt zu haben. Und NICHTS davon abgegeben zu haben.

 

Einfach nur mal meinen Gelüsten hingeben. Mal nicht an die Kinder denken. Die bekommen morgen eine eigene Tüte Gummibären.

 

Ich weiss wie leicht es gesagt ist, aber es ist enorm wichtig, dass ihr das lernt. Eure Kinder brauchen euch noch ein paar Jahre und zwar richtig fit!

 

Nehmt euch Zeit für Freunde, Sauna, Sport, was auch immer.

Wie gesagt,Zeit haben ist eine Sache von Prioritäten setzen.

Wenn ihr euch selbst nicht als Priorität seht, bekommt ihr und eure Kinder langfristig ein Problem. Irgendwann ist die Energie raus. Und dann schleppt man sich nur noch durch den Alltag, durchs Leben.

 

Denn alleinerziehend sein ist extrem anstrengend! Wenn man es adäquat bewältigen will.

 

Ich meine gross werden sie ja alle. Aber ich habe doch einen hohen Anspruch daran, an mich.

 

 

6.   An sich selbst arbeiten  (und stolz auf sich sein)

 

 

 

Das ist der wichtigste Punkt.

Denn wenn ihr den nicht berücksichtigt, haben alle anderen keinen Sinn.

 

Alles im Leben muss man lernen.

 

Auch neue Lebenssituationen. Das geht nicht von heute auf morgen.

 

Glaubt an euch. Vertraut auf euch.

 

Und vor allem: seid mutig!

Entscheide dich immer gegen (inadäquate) Angst. So kannst du deinen Kindern ein tolles Vorbild sein und sie werden später gut in dieser Welt zurecht kommen.

 

Sei einfach bereit dich Herausforderungen zu stellen. Denke nicht Zuviel drüber nach, sondern begib dich in die Situation. Du kommst ganz bestimmt damit klar.

 

 

Als kleine Übung:

 

Mach etwas allein was du noch nie getan hast und was dir schwer fällt. So kannst du dich erstmal austesten ohne deine Kinder.

 

Meine Challenge damals was z.B. vom 3m Brett zu springen. Eine andere war es in die Sauna zu gehen, alleine. Ich war vorher nie in Saunen, schon gar nicht alleine. Ich konnte Saunen nicht mal leiden, was ich ja gar nicht recht beurteilen konnte. Aber all die vielen Menschen, die sich so gut erholen in ein paar Stunden konnten ja auch nicht unrecht haben. Irgendwas musste da dan sein. Und auf ein bisschen Wellness, grundsätzlich ja auch nichts einzuwenden. Rückblikend gesehen war das eines meiner besten Entscheidungen: saunieren lernen. Ich liebe es mittlerweile und komm total gut runter im Alltag.

 

Sich in eine Situation begeben, die einen herausfordert, jedoch nicht schlimm ist, sich selbst kennenlernen. Mutig sein (lernen). Selbstwertgefühl steigern.

 

Genial habe ich mich gefühlt nach dem 3m Brett.

 

Ich steigere langsam meine kleinen mutigen Aufgaben sie werden grösser und ich wachse stetig dran und erfreue mich wie ich immer grösser werde.

 

Gerade Mädels ob alt ob jung, muss ich leider sagen, dass viel zu viele Ängste geschürt werden heutzutage. Schon die Eltern übertragen ihre Ängste auf die Kinder.

„Stell dich nicht an wie ein Mädchen.“

Ganz ausschliessen kann man das natürlich nicht. Allerdings bevorzuge ich eine Erziehung, in der ich meine Kinder möglich angstfrei gross werden lassen kann. Ängste behindert, schränken einen ein und lassen einen vor allem nicht mehr adäquat handeln. Und dann wird’s gefährlich. So übe ich lieber den Umgang mit der Angst mit meinen Kids.

 

Das alles bedarf das Einsehen des Erwachsenen seine Persönlichkeit entsprechend zu schulen, sich der neuen Situation anzupassen.

 

Hier sei mal angemerkt, dass ich kurz nach der Trennung psychlogische Hilfe sucht. Der medizinische Fachbegriff lautet „Anpassungsstörung“ == wenn man sich nicht in angemessener Zeit (wer auch immer das vorgibt) an neue Lebenssituationen anpassen kann. Man spricht hier von ca. 1 Jahr.

Ehrlich: ich habe viel länger gebraucht um wirklich meinen Frieden mit der Situation schliessen konnte.

 

Wir können alle stolz auf uns sein was wir in dieser Gesellschaft leisten. Was alleinerziehend wirklich heisst, weiss nur jemand, der das über längeren Zeitraum selbst erlebt hat. Wirklich ALLEIN zu sein mit allem rund um die Kinder.

 

Ich kann nur noch müde lächeln wenn ein Mann seine Karriere macht mit einer 50-60 Stunden Woche.

Was ein Weichei, das auch noch auszuposaunen. Ist auch noch stolz drauf, sich nur auf eine Sache im Leben konzentrieren zu müssen, Geld dafür zu bekommen und sich nach 12 Stunden harter Arbeit eine Pizza und Bier in der Gaststätte zu gönnen Wir leisten definitiv wesentlich mehr. An Leistung und Energie. Ohne dafür Geld zu bekommen oder, dass uns jemand ein fertiges Essen hinstellt.

Der Karrieremensch geht ins Bett und der Wecker klingelt um 6 Uhr wieder zum Aufstehen.

Wir hingegen, bringen die Kinder nach dem essen ins Bett, räumen die Küche auf, stehen in der Nacht noch 2 mal auf, weil das Kind uns bracht, um ebenfalls um 6 Uhr den Wecker wieder klingeln zu hören.

Neben arbeiten gehen, machen wir Haushalt und Kinder, wobei vielen gar nicht klar ist was es wirklich an Aufgaben bedeutet, ein Kind zu erziehen, schulisch zu fördern, etc. Wir machen mega viel Jobs am Tag, inkl 7 Tage Bereitschaft a 24 Stunden. Das duldet normalerweise kein deutsches Arbeitsgesetz.

 

Seht ihr was ihr leistet in dieser Gesellschaft. Ihr seid so wertvoll. Ohne uns geht nichts. Wir stehen zwar an Rande der Gesellschaft, aber diese wird irgendwann merken was sie an uns hat……wenn man uns nicht endlich eine Lobby gibt.

 

 

Ich bin mir ganz sicher, dass ihr es ebenfalls schafft euch ein tolles Leben mit euren Kindern zu gestalten!!!

Nur Mut, das ist das wichtigste!

 

 

 

 

 

 

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