Campingurlaub allein mit Kind (und Hund): Planung + Organisation, Teil 1

 

Die warme Jahreszeit rückt näher und die Gedanken an einen Campingurlaub werden konkreter.

Der eine oder Andere hat vielleicht meinen Artikel zum Campen mit Kindern gelesen und er hat euch so motiviert und begeistert es auch einmal alleine zu wagen: dann hab ich mein Ziel erreicht.

Urlaub ist nicht gerade günstig, aber Campen, denke ich, das kann man sich ermöglichen, auch alleinerziehend.

So schwer ist es nicht. Ein klein wenig Mut gehört dazu sich in ein unbekanntes Abenteuer zu stürzen, mehr nicht.

Was kann schlimmstenfalls passieren?????

Ein Zelt gibt’s schon günstig zu kaufen, wer keines hat. Aber etwas mehr Geld ausgeben, z.B. für ein schnell aufbauendes Pop up Zelt, lohnt sich ebenfalls. Ist ja schliesslich kein Einmalartikel. Und wenn ihr angefangen habt Abenteuer zu erleben, könnt ihr sicher nicht genug bekommen.

Im übrigen ist ein einfacher Wohnwagen ausleihen recht günstig(wenn kein Schnickschnack drin ist). Und eine Anhängerkupplung lohnt sich gegebenenfalls auch sich von seiner Werkstatt montieren zu lassen.

 

Ich empfehle aber fahren üben, vielmehr einparken üben. Nimmt man sich auf einem freien Platz mal 2 Sunden Zeit und übt mit Hänger fahren- ist nicht soooo schwer, nur ungewohnt. Wenn mans einmal raus hat wohin man das Lenkrad dreht, geht’s. Ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und man gibt sich keine Blösse, wenn man übt was man noch nicht kann.

Meine Kinder würden jetzt bestimmt lachen, denn sie kennen mich: auf den typischen Kinderspruch: „Mama, ich kann das nicht“, kriegen meine Kinder immer nur die gleiche Antwort: “ Ich kann nicht, gibt’s nicht.“ Es heisst: “ Ich hab das noch nicht geübt.“

Dann könnt ihr auf dem Campingplatz glänzen und blamiert euch nicht: denn wenn ihr alleinerziehend mit Kindern auf einem Platz aufbaut, seid ihr das Highlight der anderen Gäste. Das sei euch bewusst! (Camping – Urlaubsplanung)

 

Wohnmobile sind meist teuer. Die ganz grossen will man gar nicht, da  extrem hohe Mautgebühren in Österreich auf einen zukommen!!!!

 

 

 

Von den Osterferien bis Pfingsten ist nicht mehr soooo lange Zeit.

Denn alleine muss ich gut organisieren, man hat ja im Alltag noch anderes zu tun als Urlaubskram – und stressig ist trotzdem immer wieder 😉 gegen Ende.

 

  1. Planung (mind.2-3 Monate vorher als Anfänger)
  •  Urlaubsziel
  • komplettes Material überdenken, checken
  • was muss besorgt werden (Dackgepäckträger ausleihen?)
  • Freizeitaktivitäten?

 

2.    Campingbus, Zelt etc. putzen, checken fit machen (mind.4 Wochen vorher)

  • Strecke auf Karte besorgen, Technik für Auto, Wohnmobil packen
  • Wohnmobil mit haltbaren Lebensmittel, Gewürzen ausstatten

 

3.    Fehlende Dinge besorgen( 4 Wochen vorher)

 

4.   packen (1 Woche vorher anfangen)

 

5.   Auto packen(2 Tage vorher)/ Wohnmobil packen (6 Tage vorher)

 

6.   1 Tag vorher: wichtigstes packen, Essen für unterwegs, früh schlafen wenn möglich

 

7.    Achtung, wichtig sich vorher klar machen!!!!

 

 

Planung

 

Urlaubsziel:

Bedenkt das Alter euerer Kinder und eure Leistungsbereitschaft bei der Anreise.

Ich habe entschieden, als ich das erste mal alleine fuhr, max 500km fahren zu wollen und wichtig war für mich gefahrloser Sandstrand.

Kroatien z.B. hat viel felsige Küste, wunderschön, aber mit kleineren Kinder, vor allem bei mehreren, die noch nicht ganz gut trittsicher auf glitschigen Felsen sind, bevorzuge ich flachen Sandstrand.

 

Ich bevorzuge grosse Campingplätze wenn ich alleine mit Kindern unterwegs bin. Ist einfach praktischer und entspannt vieles. Meist Supermarkt da, Spielplatz, Kinderanimation, Pool,…..bei kleineren Plätzen muss man mehr selbst organisieren.

Und für eine Kinderanimation bin ich auch ab und zu dankbar: mal 1-2 Stunden keine Kinder am Platz!

Ist zusätzlich ein Hund dabei sollte es ein Campingplatz sein wo es ein Gebiet gibt, wo der Hund frei laufen kann. Am besten mit Hundestrand.

Mit kleinen Kindern ohne Hund empfehle ich einen Platz mit Hundeverbot- erspart euch einigen Stress- nicht jeder Hund ist gut erzogen.

 

Dementsprechend habe ich gegoogelt um dann ein geeignetes Ziel zu finden.

Ich empfehle sich vielleicht mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass gleiche Ziel im nächsten oder übernächsten Urlaub nochmals anzufahren. Das lohnt sich.

Denn neue Anreise, sprich neuer Weg, neue Örtlichkeiten, die Orientierung der Kinder auf dem Platz braucht Zeit. Zeit, die auch so ein wenig von der „Strand- und Erholungszeit“ abgeht. Es entspannt alles wesentlich wenn an sich schon auskennt.

Auch für die Kinder ist so ein Wiederholungseffekt toll. Sie können sich schon auf bekannte tolle Dinge freuen, sind begeistert, dass sie sich dort in der Fremden schon auskennen.

 

Für die Urlaubsfahrt an sich plane ich einen separaten Artikel.

 

Bei bei 500km plane ich mindestens 2 grosse Pausen, besser noch, ein Highlight, in die Fahrt mit ein.

Ansonsten setze ich auf DVD Player und leckeres Essen für unterwegs.

 

 

Material oder ich packe in meinen Koffer:

Zu diesem Thema gibt es einen extra Beitrag- Teil 2.

An dieser Stelle möchte ich dazu sagen, dass ich Jahre gebraucht habe um sinnvolles zusammenzupacken und zu listen. Allerdings reicht es nie zum Perfektionismus. Denn die Kinder werden schnell älter und somit ändern sich auch die Bedürfnisse im Urlaub.

 

Kurz erwähnen möchte ich, dass es sich bewährt hat „Themen“ zu packen.

Auch oder gerade bei mehreren Kindern.

Also, z.B. Spielekiste (oder Tasche), Bücher- und Lerntasche inkl. Malsachen, Essenskiste frisch, Essenskiste haltbar, Werkzeugkoffer, Hundekiste, Strandtasche (vorher komplett fertig packen für den Strand inkl. Strandspielzeug), Technikkiste inkl. aller Ladekabel, DVDs, CDs, Fotoapperat, etc.

Packt jedes Kind seinen eigenen Koffer mit Bücher, Spielzeug, Bikini, Kulturbeutel, Klamotten, dann artet das eher, meiner Erfahrung nach, als Chaos aus. Am Schluss fliegt alles überall rum, da ständig jeder anderes sucht und braucht und am besten immer gleich!

 

Was muss besorgt werden?

Was braucht ihr noch, müsst ihr noch erledigen was länger dauert. Perso? Fremdwährung? Neue Strandliege? Sonnenschirm?

Hund geiimpft?

 

Macht euch eine Liste und arbeitet diese die nächste Zeit gemütlich ab.

Ich habe meine Liste mittlerweile laminiert. Ihr kriegt sie natürlich in Teil 2  auch.

Zeitsparend!!!!  hat sich bei mir generell bewährt Listen zu machen!!!

Haltbare, also laminiert.

Ich habe Listen (ich geb’s zu ich steh drauf, weil mir einiges leichter macht- Hirnentlastung)für sämtliche Aktivitäten. Z.B. Ski-Liste, Schwimmbad-Liste, Papa-Liste, Strand-Liste (für den Urlaub),usw.

Erstens brauche ich nur noch die Liste ohne Nachdenken!!!!!(tut mal gut bei all dem Multitasking alltäglich) abarbeiten und zweitens sind die Kinder mittlerweile damit ziemlich selbstständig geworden. Auch wenn ich beschäftigt bin, können sie ebenfalls schon anfangen ihre Liste abzuhaken.

Will man nach dem Essen schnell an Strand, ist die Gefahr was zu vergessen am Platz gross. Bin  ich  dann alleine am Strand, muss erst wieder einpacken und komplette Mannschaft zurück an Platz oder ich lass die Kinder kurz alleine am Strand. Alles kompliziert: lieber vorarbeiten und nichts vergessen!

 

 

Freizeit

Hier ist das Alter der Kinder ausschlaggebend.

Als die Kinder kleiner waren, war unglaublich wichtig, zumindest am Platz, was ich an unterschiedlichen Liege- und Spielteppich- Möglichkeiten ich dabei hatte. Dann sind die beschäftigt und finden einen gemütlichen Platz zum Barbie spielen und ihr habt auch mal kurz Pause!

Ja, es wird anstrengend, allein mit Kids!

Aber eine unvergessliche Zeit liegt vor euch! Ein tolles Abenteuer.

Bewährt hat sich bei mir ein alter grosser Flickenteppich, eine Luftmatratze, ein Schlauchboot, da kann man auch auf dem trockenen gut drin liegen, hat im Wasser Spass damit und man kann es am Platz mit Wasser füllen und hat gleich einen kleinen Pool.

 

Also 1 Teil mitnehmen und variabel benutzen: sehr gut!

 

Einen Sitzsack hatte ich auch schon mal dabei. Oder eine Hängematte. Ich variiere von Jahr zu Jahr. Den Kindern ihre Vorlieben wechseln.

 

Ansonsten solltes ihr mit euren Kindern sprechen was möglich ist- ausser ihr seid die Typen, die den ganzen Tag sich am Strand vergnügen können.

 

Ich brauche immer mal ein wenig Abwechslung, ein wenig Aktivität- auch um die Kinder zu fördern….in welcher Hinsicht auch immer.

 

Ich bevorzuge mein knappes Geld so einzusetzen, dass ich mir eine grössere Anschaffung zusammenspare, von der ich dann mit den Kindern oft profitieren kann.

So kann ich mit einem Budget an ganz vielen Tagen Spass mit meinen Kindern haben.

Vor einigen Jahren habe ich mir ein aufblasbares Kanu gekauft. War nicht ganz billig. Aber es hat sich voll rentiert. Nicht, dass wir Wassersportler wären und Ahnung vom Kanufahren hätten. Aber den Picknickkorb einpacken und auf dem See ans andere Ufer paddeln und lecker essen ist auch werktags daheim drin und ist immer ein kleines Alltagshighlight. Achtung: an Schwimmweste denken.

Hierzu gibt’s noch Berichte was so an Freizeitartikeln sinnvoll ist, was sich lohnt und was eher Geldverschwendung ist.

Aber Schnorchel und Muschelfangnetz sollte jeder im Sommer mit Kinder dabei haben.

Überlegt euch auch wie ihr all die Sachen an Strand bekommt.

 

Kinderwagen, der gleichzeitig Fahrradanhänger ist- man kann gleich Räder mitnehmen und Touren fahren eignet sich auch um Strandsachen zu transportieren. Allerdings nehmen Kinderwägen immer viel Platz im Auto ein. Also wenn man darauf verzichten kann….. . Es gibt tolle zusammenklappbare Bollerwägen.

Dieses Jahr stelle ich um auf eine Strandtransportliege mit Rollen. Damit kann ich auch das Chemieklo transportieren.

Meine Kinder werden langsam grösser, so dass ich Gepäck abspecken kann und die nächsten Jahre wieder hin zum Stop and go mit dem Bus, anstatt sich feste Plätze zu suchen.

Stop and go finde ich mit kleinen Kindern, vor allem mehrere, zu stressig.

Wieviel Platz schon alleine die Kindersitze einnehmen!!!!

 

 

   Bus, Zelt, Wohnwagen checken

 

Winterpause ist vorbei, der Frühjahrputz kann kommen.

Bus und Wohnwagen sollten nochmal durchgeputzt werden, im Bedarf, und man kann anfangen ihn zu bestücken.

Listen führen! sonst wisst ihr nicht mehr was ihr schon gepackt habt, wenn ihr das wie ich über längeren Zeitraum zieht.

Denn alleine wird’s oft eng zeitlich. Plant lieber mehr Zeit für die Vorbereitung ein. Wenn ihr dann noch Zeit habt kurz vor der Abreise um so besser.  Mit Kindern kommt oft unverhofftes dazwischen.

Ein Zelt solltet ihr unbedingt nochmal grob aufbauen, schauen ob alles da ist, Event. imprägnieren. Genug Heringe?Schnüre?

Was ist bei Regen? habt ihr an eine Plane gedacht und Spielzeug für einen Regentag.

 

 

 

Versucht im Auto, Bus Ordnung reinzubringen, denn es werden Situationen kommen wo Ordnung alles einfacher gestaltet, weil man schnell wo ran muss. Alleine!

Wer das nicht mal gemacht hat, weiss nicht wovon man spricht: alleine!

Eine Situation ist noch recht entspannt wenn Kinder regennass, hungrig auf der Suche nach dem Teddy sind- wenn man zu Zweit ist. Einer sucht den Teddy, der andere trocknet das Kind und kümmert sich uns zweite Kind.

Alleine sieht diese Situation ganz anders aus und gestaltet sich meist leider nicht mehr so entspannt- Es sind dann einfach nur 2 Hände und nicht 4!

 

Ob und wieviel Essen ihr von zuhause mitnehmt, muss man sich gut überlegen.

Fährt man spät im Jahr, nach Mitte Sepember, bekommt man auf den Campingplatz Supermarkets nur noch ganz wenig, weil alles schliesst.

Beachten, bitte: mit Kinder alleine seid ihr fast nicht spontan und flexibel: ich nehme immer viel von zuhause mit, erspart mir dort einige Arbeit, Stress,Zeit, Aufwand.

Ich plane vor dem Urlaub schon ungefähr was wir essen werden.

Einen Beitrag zu idealem Campingessen gibt’s selbstverständich auch bald. Denn selbst das ist ein Thema- wenn man allein unterwegs ist. Meist muss es schnell gehen. Essen ist an so interessanten Plätzen für Kinder sehr nebensächlich.

Denn hier kann ich euch sagen: meine Vorstellung abends mal zu grillen mit den Kindern, war vor Jahren der Reinfall. Die haben so gar keine Lust auf langes am Tisch sitzen und essen. Viel wichtiger war denen: schnelles leckeres Essen um möglichst schnell wieder zur Kinderdisko oder der grade eben kennengelernten Freundin zu kommen.

Ich plädiere sehr nicht nur das Navi zu programmieren, sondern auch auch eine Karte zu besorgen. Für den Notfall. Ein Navi kann immer mal ausfallen. Ich empfehle euch dies wirklich dringend, denn hier geht’s im weitesten Sinne auch um Sicherheit, auf die ich sehr bedacht bin. Ich mag extremes, aber ich stehe auch auf viel passive Sicherheit.

Wenn euch im dunken, nachts auf der Autobahn das Navi ausfällt, welches ihr grad bräuchtet, weil ihr nicht wisst wohin- dann die falsche Autobahn nehmt, im Ausland, dann schfft ihr euch einen kleinen Berg Probleme, die nicht sein müssen und alle stresst.

Auch fürs Auto solltet ihr ein paar Notfallsachen dabei haben. Auch ohne KFZ Kenntnisse. Am wichtigsten finde ich ein Abschleppseil für den Notfall dabei und Überbrückungskabel oder besser eine externe Autobatterie, damit seid ihr völlig autark und könnt es auch für DVD Player ect. im Zelt nutzen. Eines meiner besten und sinnvollsten Anschaffungen!!!!

(Und ihr seid stets beliebt auf den Plätzen, da immer einer Starthilfe beim Abreisen braucht)

In den Werkzeugkoffer steckt man am besten noch ein paar sinnvolle Dinge wie einen Hammer für die Heringe, Zange, Schraubenzieher, Kreuz und Schlitz, Schnur, Kabelbinder.

Denkt unbedingt an ausländische Steckdosen!!!!!! Meist bekommt man die Adapter aber auf den Campingplätzen direkt.

Auf grossen Plätzen findet man meistens einen festen Hausmeister oder sowas. Wenn ihr Probleme mit irgendwelchem Handwerkskram habt, fragt lieb am Platz nach. Exotischen Alleinerziehenden  wird meistens gerne geholfen.

Ich empfehle einen ADAC Auslandsschutzbrief. So seid ihr für ziemlich alles abgesichert und ihr bekommt schnell und zuverlässig Hilfe im Ausland wenn was ist. Das hat bisher immer gut geklappt, wenn was war.

 

 

Auslandskrankenschutz mache ich nicht, da ich in ca. 5 Stunden vom Urlaubsort nach Haus fahren kann.

 

 

 

 

 

Ich hoffe, ich konnte schon mit meinem ersten Beitrag den einen oder anderen ermutigen es auch mal zu wagen alleine mit den Kids wegzufahren.

Und ihr könnt von der einen oder anderen Erfahrung, die ich gemacht habe profitieren und spart euch eventuell eine unangenehmere.

Ich wusste z.B. nicht, dass ab Mitte September die Camingplätze schon langsam zum Winter zusammenräumen und es war nicht ganz einfach an Essen zu kommen, denn der Campingeigene Supermarkt wurde nur noch leer gekauft, aber nichts mehr eingekauft. Sowas mindert dann die Urlaubsfreuden mit Kindern. Alleine fährt man nicht mal kurz in 30 Minuten ins nächste Dorf, schnell was holen, zumindest nicht mit komplett aufgebautem Wohnmobil.

 

Und wer jetzt richtig Lust bekommen hat und noch Fragen hat……..

der guckt in meinen Beitrag Camping Teil 2, da geht’s rund ums Material. Was packe ich in meinen Koffer und was lass ich zuhause, dem Platz zuliebe. Was macht Sinn, was ist eher sinnlos?

Dort gehe ich auch aufs Thema Hund ein. Betrifft vorwiegend sinnvolle Dinge, die einem den Urlaub mit Hund vereinfachen.

In diesem Sinne: gute Reise!

Ich wünsche euch mega viel Spass und ganz viele Abeteuer!

 

Meine Anmerkung:

Campingurlaub mit Kinder alleine ist kein Urlaub!!!!! für euch!!!! wie man das so allgemeinhin denken könnte.

Es ist echt anstrengend. Und man ist stets auf Trab- die Kinder fordern einen wie zu Hause. Nur ist es nochmal komplizierter zu spülen oder die heissgeliebte Tasse mit den rosa Punkten an Start zu bringen.

 

 

Das ist entweder Stress

oder

Abenteuer

je nach Betrachtungsweise.

 

Es ist schlicht weg keine Erholung für euch, sondern ihr bietet euren Kindern wirklich tolle Abenteuer. Und ich finde, das ist ein wenig Anstrengung wert.

Ihr lebt von den Erinnerungen und ihr wachst unglaublich toll zusammen. Weil hier in der Fremden seid ihr ein Team. Jeder muss sich auf den anderen verlassen können. Das ist ein Lernprozess der Kinder und wie ich finde ein sehr wichtiger, auf den ich Wert lege. Der geht auch nicht innerhalb einer Woche campen. Aber sie lernen von mal zu mal dazu. Und ihr wachst als Team zusammen, indem  sich einer auf den anderen verlassen kann.

Immer das Alter des Kindes zu berücksichtigen: hat meine Kleine vor Jahren beim Zusammenpacken im Gewitter noch totalverweigert, kann sie heute die Arschbacken zusammenkneifen und z’samhelfen.  Na ja , manchmal 😉

 

Mein Fazit:

Eine unglaublich wertvolle Aktion, die ihr euren Kindern bieten könnt!

Und nicht nur das. Eure Kinder sehen, was für ne taffe Mami sie haben!!! Ihr wachst ebenfalls ganz gross daran, denn auch ihr begebt euch auf ein Abenteuer.

 

 

 

 

 

 

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