Deutscher Staat jammert über Unterhaltsvorschuss-Preller? selbst schuld!!

Man braucht nicht jammern, was man selbst verschuldet und sofort ändern könnte.

Viel mehr müssen wir Alleinerziehende jammern!

Die Unterhaltspflichtigen schulden UNS, weit mehr, als die paar Euro Unterhaltsvorschuss. Viel mehr: nicht UNS, sondern unseren Kindern!!!

Der Staat lässt uns ganz alleine, das Geld der Kinder bei den Unterhaltspflichtigen einzufordern. WIR müssen unser Geld beim Familiengericht dafür ausgeben!
Rechnet man das dazu, steigt die Summe ins Unermessliche- wenn sie’s nicht schon längst ist.

Woran liegt es denn, dass bei uns 60% der Väter nicht zahlen? Weil’s keine Konsequenzen hat, oder kaum! Weil sich Selbstständige rauswinden können, nebenbei arbeiten oft unter den Tisch fällt, die Mütter nicht klagen, der Harmoniesucht bzw. „zum Wohle der Kinder“, etc.

Was jammert der Staat über Unterhaltsvorschuss???und deren  Prellerei.

Ein paar Tage ging die Info durch alle Nachrichten: nun glaubt das deutsche Volk wieder, der Staat tut was für uns Alleinerziehende bzw deren Kinder.
Erwähnt wurde nicht, dass es Unterhaltsvorschuss bis Mitte 2017 nur bis zum 72 Monate gewährt wurde und auch nicht  den normalen Minimum Unterhalt.

Klar, besser als nichts, aber was kann ich davon schon für ein Kind kaufen?

Schon allein, die höhere Miete für eine grössere Wohnung ist derart hoch….. . Die Väter mit Unterhalt sind meist finanziell schon gut raus! Und aus dem Rest sowieso.

Das ist die grösste Sauerei: dass die Bevölkerung mal wieder glaubt, der Staat tut was für uns.

Ja, seit Mitte 2017 sind die Regelungen für Unterhaltsvorschuss besser, mehr und länger. Dennoch „nur“ bis zum 18 Lebensjahr, statt max. zum 27. .

So liess sich Deutschland zuletzt um 840 Mio. aus der Tasche ziehen, 19% hat er zurück bekommen.

Machts einfach wie in Norwegen, zieht den nicht- zahlenden Elternteilen den Führerschein ein und ab morgen zahlen 99%!

Und wer nicht mal fähig ist, seine Schulden einzutreiben und sich von manchen Vater sogar videodokumentiert an der Nase rumführt, da frag ich mich, was hat unser Vater Staat eigentlich auf dem Kasten?

Und beschissen wird Schluss endlich nicht der Staat, sondern der Steuerzahler, also auch ich- doppelt bestraft!

In den Umgangsverfahren reiten sie auf dem Wohl der Kinder rum, dass es nur noch zum Unwort geworden ist.

Das Wohl der Kinder hört dann aber beim Unterhalt direkt auf, da zieht sich Vater Staat schnell zurück- das Wohl des Kindes ist dann nicht mehr so wichtig! Auch wenn von Unterhalt Schulbildung, Freizeit, Teilnahme am sozialen Leben und medizinische Vorsorge abhängt.

Die Mutter soll sich schön drum kümmern, auch ohne Geld, sonst gibt’s Ärger. Von amtlicher seits oder auch vom Vater…….der sich dann beschwert.

Ganz zu schweigen, dass es Schluss endlich die Kinder ausbaden, wenn der Vater nicht zahlt und sich keiner drum kümmert.

Wie hoch ist wohl die Summe, die die Väter den Kindern noch schulden? und was sie alles damit anfangen könnten……

Die Funktion unseres Staates in dem Umgangs- und Unterhaltsverfahren ist derart quer und nicht alltagstauglich, vor allem nicht kindertauglich, dass ich bereits dabei bin ein Buch darüber zu schreiben.

Es wird Zeit, dass einige Menschen in Deutschland, vielleicht mal vor Augen geführt wird, wie schwer man es uns Alleinerziehenden zusätzlich macht und wie sehr die Kinder darunter leiden.

Der Begriff „Wohl des Kindes“ bekommt einen ganz schalen Beigeschmack und verkommt zu einer sinnlosen Floskel.

Vater Staat sieht es als wichtigstes für ein Kind, dass es einen Menschen gibt auf dieser Erde, der atmet und den man Vater nennen kann. Egal was dieser tut oder nicht tut. Auch wenn er nichts tut, lässt man ihn wichtige Entscheidungen treffen, die die Mutter leben und ausbaden muss: und vor allem die Kinder.

Will der Staat tatsächlich, dass mehr Alleinerziehende bessere Schulen besuchen können, mehr Freizeit machen können, grösseren Wirtschaftsfaktor wieder freigeben, sollte er anfangen was zu tun und nicht die Väter zu schützen, die sich keiner Verantwortung bewusst sind und glauben mit ein paar Euro sind sie aus dem Schneider.

Dazu sei mal angemerkt, dass wenn ein Unterhaltspflichtiger auch nur 1,- € bezahlt, regelmässig, schon kein Unterhaltsvorschuss mehr genehmigt werden kann, dann ist der Vater sowieso erstmal raus.
Den zu verklagen und das Geld zu bekommen……bei mir hat es 4 Jahre gedauert und es hat mich genauso viel Gerichtskosten gekostet wie ich Unterhalt nachgezahlt bekam.

Zudem sind die Vorrausetzungen um Unterhaltsvorsschuss zu bekommen, nicht ganz einfach.  Einen Titel muss man erwirken, bei Gericht, kostet Zeit, Geld und Nerven! Und vieles mehr.

Der Staat unterstützt Alleinerziehende in keinster Weise. Kein Alleinerziehenden Rabatt, nur minimale Steuerersparnis, dafür prozentual mehr Miete, etc.

Irriertiertend, sind schon alleine Artikel wie diese

https://www.stern.de/familie/kinder/unterhalt–wie-der-staat-rabenvaeter-jagt-und-zur-kasse-bittet-7145094.html

“ ….unbürokratische Hilfe für alleinerziehende Mütter….“- dass ich nicht lache. Was bitte an dem Antrag ist unbürokratisch? was daran Hilfe für eine Mutter? Es geht hier um das Geld der Kinder!!!! nicht das der Mütter!!! zahlt der Vater nicht, sind die Mütter GEZWUNGEN dies irgendwie zu kompensieren. Der Staat tut somit nur ein klein wenig was für alleinerziehende Kinder, aber nur, wenn die Mutter die bürokratischen Hürden nimmt!!!! Also von sich aus, tut der Statt gar nichts. weder für die Kinder, schon gar nicht für uns Mütter!

Ich würde es sehr begrüssen, wenn es in Deutschland eine zentrale Stelle für (rechtliche) Beratung für Alleinerziehende und alle verfahren gäbe, sowie ordentliche 24 Stunden Betreuungsplätze, die bezahlbar ist, so, dass auch eine Krankenschwester weiterarbeiten kann. Und, dass der Staat das Geld unserer Kinder eintreibt, so, dass wir nicht unser ganzes Erspartes, lebens- oder Rentenversicherung für Familiengerichtsverfahren ausgeben müssen. Ein Alleinerziehendenausweis würde uns sehr helfen mit unseren Kindern am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können und auch mal ins Museum gehen zu können ohne dabei arm zu werden und auf das nächste Eis verzichten zu müssen.
Dass ich zumindest den Schulweg, Benzinkosten, absetzen kann, wenn es schon Schulpflicht gibt. Oder Kieferorthopäde……

Ideen gäbe es genug, uns zu entlasten, aber man hat den Eindruck, der Statt ist nicht wirklich daran interessiert.

Der hat noch nicht verstanden, dass wir immer mehr werden und welch riesiger Wirtschaftsfaktor wir sind.

Der propagiert ja auch dementsprechend und hat noch nicht verinnerlicht, dass wir im europäischen Vergleich ein recht armes Land sind (pro Kopf Ersparnis)!!!

Wir müssen weder Hunde aus dem Ausland retten, Deutschland hat genug Hunde denen es schlecht geht, noch grosse Auslandsprojekte starten, solange wir so viele arme Kinder haben und soviel arme Rentner! Von denen im übrigen sehr viele unter dem Hartz4 Satz leben……… .

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