Kinderhypnose- Mama hilft

Man muss nicht ausgebildete Hypnosetherapeutin sein um Hypnose anzuwenden.

Wenn man sich ein wenig damit beschäftigt kann man sich selbst oder seinem Kind sehr helfen.

Hypnose hat nichts mit der Showhypnose zu tun, von der wir hier reden.

Hypnose hat nichts damit zu tun wie beeinflussbar jemand ist.
Hypnose hat aber sehr wohl was mit der Konzentrationsfähigkeit zu tun.
Jemand der sich gut hypnotisieren lässt, kann sich folglich gut konzentrieren.

So ergibt sich, dass man Kinder und Senioren schlecht bis gar nicht hypnotisieren kann,- je nach Alter, Krankheit natürlich auch.

Hypnose ist ein zustand in dem die Gehirnwellen denen entsprechen, kurz vor dem einschlafen.
Man kennt zum teil eine Art Trance wenn man lange auf der Autobahn fährt oder in die TV Werbung stiert.

Hier ist unser Unterbewusstsein am leichtesten zugänglich für Suggestionen.
Positive Suggestionen.
Das Wort „nein“ und „nicht“ oder ähnliche Wörter existieren nicht in der Hypnose.

Unser Gehirn versteht das Wort „nicht“ nicht.

Wenn ich als Fluglehrerin den Schüler beim ersten Alleinflug per Funk betreue und ich sage bei der Landung:“ Aber flieg nicht in den Baum (der einzige weit und breit).“ Schafft der Schüler es ziemlich sicher ihn zu treffen. Sein Gehirn lässt das Wort „nicht“ einfach weg. So versteht das Gehirn unterbewusst: “ Flieg in den Baum.“ Was zur Folge hat, dass die Augen diesen unterbewusst fixieren und was man fixiert, fliegt man an.

 

War ich so verzweifelt, als mein Mann seine Kinder verließ und meine Grosse einfach nicht klar kam am Anfang, dass ihre Bezugsperson weggegangen ist.
Wusste ich nicht mehr ein noch aus. Hilfe bei der Erziehungsberatung brachte mir nur die Erkenntnis, dass wenn ich die Kleine zum Psychologen schleppe, wie fast alle meinten, es manche Kinder auf sich beziehen. Nach dem Motto: ich bin schuld, deshalb muss ich zum Arzt. Vollkommen verkannt, dass die Eltern das Problem produzieren und lieber diese zum Psychologen gehen sollten um zu lernen mit der neuen Situation umzugehen.
Was ich auch tat- nur half das meinem Kind nicht akut.

Neben kleinen Tricks, wie ihr meinen schal mit in die Schule zu geben, gegen die Verlassensängste, der nach mir riecht, fiel mir nicht mehr viel ein.

So kam ich auf die Idee, sie nachts zu hypnotisieren. Immer wenn ich nachts aufs Klo musste, küsste ich sie, bis sie grummelte um dann meine vorher formulierten Suggestionen loszuwerden.

Es gibt so etwas natürlich auch auf CD.

Aber wenn das Kind spezielle Probleme hat muss die Suggestion auch ziemlich speziell sein. kenne ich mein Kind gut kann ich Wörter nutzen die ihm geläufig sind, die es mag.

Das habe ich dann ca. 2-3 Wochen gemacht. Anfangs täglich, dann weniger.

Ich hätte es kaum zu glaube gewagt als mein Kind zu mir kam und sagte: “ Du Mama, das ist jetzt ok, dass der Papa weg ist, ich habe mich daran gewöhnt.“

Als meine Kleine jetzt extreme Schulprobleme entwickelt hat, akut, habe ich nochmals dazu gegriffen und ich bin rundum zufrieden wie sich alles entwickelt hat.

Die Suggestionen müssen rein positiv formuliert werden!! Wörter die gleich anfangen sind eingängiger, genauso wie auch mal ein ungewöhnliches Wort oder Wiederholungen. Einfache Sätze.

 

Z.B.:

Du kannst ganz gut zuhören wenn der Lehrer spricht,
Du kannst ganz gut zuhören wenn der Lehrer vorliest.
Dem Lehrer hörst du immer ganz gut zu.
Es macht  Spass sich alles zu merken,
es ist ganz ganz leicht und ist ganz einfach.
Gerne und mit viel Freude und Spass höre ich dem Lehrer zu und kann mir alles ganz leicht merken.

 

Das ist nur ein Beispiel. Aber vorformulieren und den Zettel mitnehmen und in leiser Sprache langsam, betont,vorlesen. Wiederholen.

Probiert’s aus. Unser Unterbewusstsein ist stärker als wir glauben. Es kann vieles aus- und anrichten.

Es ist anstrengend, ja. Denn mal ehrlich: bin ich froh wenn ich wenigstens nachts meine Ruhe habe.

Aber hat das Kind wirklich Probleme, versucht man meist alles um ihm zu helfen.

So ist auch die Hypnose auf alle Fälle einen Versuch wert.

Vor einer Weile lief ein Bericht im TV über eine Mutter in den USA, die ihre Kinder hypnotisiert, damit sie abwaschen, aufräumen, etc…….na ja, teilweise ist das wohl möglich- aber eher ein wenig reisserisch dargestellt.

Denn unzweifelhaft sollte ich mir unbedingt die zeit nehmen und meinen Kindern mehr Spass am aufräumen und Hausarbeit suggerieren. Das funktioniert auf jeden Fall! Und wäre für mich, langfristig, sicher sinnvoll.

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