Wenn die Eltern älter werden: kostenlose Pflegeberatung in Anspruch nehmen!!!

Was tun, wenn die Eltern älter werden?

Und kränker?

Selbst pflegen? Heim?

Viele sind komplett überfordert mit der Situation, mit der Frage.

Um so bedauerlicher, dass kaum jemand weiss, dass jedem der in die Pflegekasse einzahlt, also fast alle, Anspruch auf eine kostenlose Pflegeberatung hat.

 

 

Seit dem Pflegeweiterentwicklungsgesetz, dem Pflegeneuerungs- und -stärkungsgesetz wird die Situation ganz langsam ein wenig verbessert wenn in der Familie jemand pflegebedürftig wird.

Googelt den nächsten Pflegestützpunkt, ruft dort an, die Kranken- bzw. Pflegekasse bei der ihr versichert seid. Dort erfahrt ihr, welche Pflegeberater in eurer Region zuständig sind.

Kann der Pflegebedürftige nicht ausser Haus, kommen diese vorbei. Oder eben ihr vereinbart am Stützpunkt einen Termin.

Das hat nichts mit ambulanten Pflegediensten zu tun!!!!

Jeder Versicherte hat das Anrecht auf eine kostenlose Beratung.

Liegt eine Pflegestufe vor habt ihr Recht oder sogar Pflicht einer Beratung und Schulung.

Die Pflegeberatung ist eine gute Einrichtung und wird sich hoffentlich flächendeckend über Deutschland ausbreiten.

Sie übernehmen alles für euch! Beraten über Möglichkeiten, Alternativen, stellen die Anträge, informieren rechtsverbindlich über Ansprüche und Leistungen.

Angefangen von der Nachbarhilfe, über Mietschwierigkeiten, Heimverträge, Pflegegradanträge, MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) Besuche, ärztliche Versorgung, Pflegedienste, Essen auf Räder, Krankengymnastik, Fahrdienste, Logopädie, einfach um alles. Sogar um Mietschulden wird sich gekümmert.

Und die Beratung zahlt eure Pflegekasse.

Der Gesetzgeber hat das eingerichtet um die sogenannte „Laienpflege“ mehr zu unterstützen und mehr zu ermutigen sich darauf einzulassen. Denn ihr bekommt vollste Unterstützung durch die Pflegberatung. Diese soll dazu da sein immer wieder Entlastungen der Pflegen zu finden.

Schon mal was von Kurzzeitflege gehört? Oder Tages- und Nachtpflege? Verhinderungspflege? Entlastungsbetrag? Landespflegegeld in Bayern? Sachleistungen? Oder wieviel man sich auch bei nicht-ausschöpfen dieser als Geldleistung auszahlen lassen kann? Hierzu muss man auch stets auf dem neusten Stand der Dinge sein- es ändert sich stets was.

Ich rate unbedingt die für euch zuständige Pflegeberatung zu kontaktieren. Die sind ausschliesslich dafür da „Gutes zu tun“!!!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.