Wintersport mit Hund?!

Welcher Wintersport ist mit Hund möglich?

Generell ist es doch für die meisten Hunde ein Genuss, die kurze Zeit des Schnees auszukosten.
Und es gibt doch ein paar Sachen, die man ausser spazierengehen machen kann.

Es kommt natürlich auch auf den Hund und den Ausbildungsstand an.

Grundsätzlich sei anzumerken, dass sämtlicher Sport mit Kufen, egal ob Ski, Schlittschuh, Schlitten, ganz tiefe Schnittverletzungen bei den Hunden hervor rufen können. Es ist also absolute Vorsicht geboten!!!!

Für empfindlich Pfoten können im Schnee Schuhe helfen.
Die Pfoten sollten regelmässig kontrolliert werden.

 

Skifahren

Vereinzelt darf man mit Hund im Sessellift hoch fahren um die Piste abzufahren. Meist sind die Pisten aber mittlerweile zu voll als, dass das möglich ist.

Auf einer Piste einen Hund mitzunehmen an dem ein Schlepplift betrieben wird, ist nicht möglich.

Besser eigene sich dann Skitouren.

Touren gehen mit Ski

Für die, die nicht wissen was das ist: Langlauf bergauf, sozusagen- die Skier ähneln normalen Abfahrtski, die Bindung bleibt wie bei den Langläufern beweglich in der Gehbewegung. Um das Zurückrutschen berauf zu verhindern, werden Felle unter die Ski gespannt. Oben angekommen, werden die Felle entfernt, die Bindung fest arretiert und man kann die Abfahrt geniessen. Vorsicht: Lawinengefahr. Empfehle Anfängern und Gelegenheits-Tourengehern wie mich präparierte Pisten zu gehen.
Manchmal sind diese ausserhalb der Betriebszeiten gesperrt wegen Präparierungsarbeiten. Oft gibt es ausgewiesene Zeiten an denen man gehen kann oder feste Tage an denen man auch im Dunkeln mit Stirnlampe gehen kann: ein ganz besonderes Erlebnis! Natürlich mit Brotzeit auf der Almhütte.

 

Langlauf

Ist prinzipiell gut möglich. Allerdings auf offiziellen Loipen sind Hund verboten oder nicht gerne gesehen, da sie die Spur zertrampeln.

 

Schlittenfahren

Das macht dich den meisten Spass, wenn auch viele dies nutzen um Füsse zu jagen, oder eben Schlitten.

Empfehle hier eher eine „längere“ Wander- Tour auf eine Alm, z.B. Frasdorfer Hütte oder Wildbichlalm. Diese haben Schlittenpisten präpariert. Erst eine Stunde hoch laufen, gut essen und dann mit dem Schlitten runter sausen. Mancher Hund ist hier dann auch besser AUF dem Schlitten aufgehoben. Man muss bedenken, dass bergablaufen sehr Gelenkbelastend sind.

 

Schlittschuhlaufen

Auf öffentlichen kleinen Gewässern finde ich schlittschuhlaufen mit Hund recht unpraktisch. Oft viele Leute und scharfe Kufen.

Ein Einbrechen des Hundes muss unbedingt verhindert werden. Es muss sichergestellt sein, dass eine Eisdecke tragfähig ist, bevor ich meinen Hund drauf lasse.

Wenn grosse Gewässer zufrieren (leider selten) wie der Chiemsee, ist eine lange Schlittschuhtour super mit Hund.
Rucksack und/oder Schlitten und Brotzeit eingepackt und los geht’s. Jetzt kann man endlich mal eine aussergewöhnliche, sehr selten mögliche, Schlittschuhtour starten.

Auf Eis sind Schuhe für den Hund , wenn man lange läuft, recht sinnvoll.

 

Wandern

Schneewandern? Ein Genuss für den Hund. Was gibt’s schöneres als durch einen verschneiten Wald zu wandern?

Alpin aber beachten, dass es Stellen mit Tiefschnee gibt in die der Hund besser nicht hineinspringt.

Skijören, etc.

Zughundesport: es gibt mittlerweile so viele Disziplinen im Zughundesport. Für den Winter eignet sich natürlich sich mit den Ski hinter den Hund zu spannen oder eben den Schlitten. Ich empfehle ein Zughundetraining von Mushern! Nur von diesen!
Zumindest mal kurz meinen Beitrag zum Zughundetraining lesen, damit man erstmal weiss, auf was man sich einlässt.

Macht aber Riesenspass.

Und wer noch mehr Spass daran hat, kann ruhig mal einen Wettkampf mitfahren: man macht unheimlich viele Erfahrungen, lernt viel neues von alten Mushern, viel Austausch und gefeiert wird meist auch.

Auch hier, Vorsicht vor schweren Unfällen mit Schnittverletzungen!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.