Zu dritt im Auto übernachten

Möglicherweise muss man eine lange Strecke fahren und muss eine Übernachtung mit einplanen, weil die Fahrt alleine zu lange dauern würde.
Oder aber man wird während einer längeren Fahrt einfach müde- dann sollte man unbedingt schlafen.

Man kann natürlich auch einen Kurztrip dementsprechend planen oder ein Wochenendausflug.

Gefahren muss jeder für sich einschätzen bzw. den Stellplatz danach wählen.

Ist ja auch ein Abenteuer, mal im Auto zu schlafen!

Wir hatten eine Wohnmobilpanne und (zum Glück) ein Mietwagen über den ADAC. Leider keinen Van, wie ein Caddy oder so. Aber wir waren froh überhaupt noch einen Kombi an Ostersonntag zu ergattern. Das letzte Mietauto rund um Hannover.

Meine 2 Mädels, der Hund und ich.

Generell empfehle ich immer einen 5l Kanister Wasser dabei zu haben.

 

Da ich in einer schneereichen Region wohne und in den letzten ca.30 Jahren mich 3 Vollsperrungen auf der Autobahn erwischt haben, habe ich meist ein Notfallpäckchen dabei.
Auch wenn das ja im Schnitt nur 1x alle 10 Jahre ist.

Mein Notfallpäckchen beeinhaltet:

1 Decke
trinken
Kekse
kleiner Campingkocher
kleiner Topf
paar Teebeutel
1 Tasse + Löffel
Messer
1x Chinanudeln zum anrühren
1 Konserve, z.B. Ravioli
10,-€
voller Benzinkanister
Buch zum Lesen und/oder ein Geduldsspiel
Besen und Schaufel im Winter
Wasser
kleines Handtuch
Feuerzeug

Das passt alles in eine kleine Kiste in einen Fussraum oder Kofferraum.

 

In meinem Handschuhfach befinden sich immer ein paar Stoffbeutel, Plastiktüten, Autan, Teebaumöl, Sonnencreme, Pflaster, Binde, Taschentücher, OB’s, Schmerztablette, eine Karte- falls Navi ausfällt und um sich zu orientieren, Geld, feuchte Tücher (hab ich immer im Auto: bei Stau oder anderen Wartezeiten verbringe ich Zeit mit Autoamaturen putzen)

Ganz wichtig: bei lange Autofahrten ist es wirklich wichtig Führerschein und KFZ Schein dabei zu haben. Im Pannenfall bekommt man sonst Event kein Mietwagen.

Wenn ihr die Dose Ravioli im Motorraum nah an den Motor legt, ist sie nach ca. 300 km lauwarm, essbar.

Wenn ich geplant im Auto schlafe, nehme ich auf jeden Fall Isomatten mit, die ich hinten auf die umgelegten Sitze legen kann plus weiche Decke drauf.

Dann, ganz wichtig: Spannbettlaken! aussen übers Auto, dann ist angenehm dunkel und keiner guckt gleich rein. Event. Schnur mitnehmen um an der ein oder anderen noch zu fixieren. Ansonsten, vorn die Scheibenwischer, seitlich die Türen und hinten kann man oft am Auspuff noch was festbinden.

Je nachdem ob Winter oder Sommer: Wärmflasche, dann könnt ihr Wasser heiss machen plus kleine Handwärmer bzw. Ventilator mit Akku und externen Akku. Sonnenschutz, Schirm oder  grosses Tuch. Empfehle Tuch, das lässt sich auch bei Wind irgendwo zwischen spannen und hat immer vielfältige Funktion.

Da ihr ja wahrscheinlich keinen Strom habt einen Campingkocher, sonst eine e-Platte. Und Kabeltrommel ;-).

Schüssel und Schwamm, dass man bisschen sauber machen kann.

Kühlbox sehr von Vorteil.

Freizeitbeschäftigung für die Kinder natürlich nicht vergessen.

Meine Kinder haben beim Campen mittlerweile feste Aufgaben. gerade beim Ankommen ist die Grosse immer für den einen Schrank und Sitzgelegenheiten zuständig, die Kleine die Sachen in „Keller“ zu bringen = kleines Zelt.
So ist jeder gleich beschäftigt ohne grosse, nur mit kleiner Diskussion -hat paar Jahre gedauert ;-). Dann dürfen sie auch sofort an den Strand, mit den Füssen und ich hab Ruhe kurz durchatmen und dann in Ruhe das Grobe auf- und einräumen.

Aber zurück zu Übernachten im Auto.

Der Hund schläft idealerweise draussen auf seinem Kissen. Wasser hat er natürlich.

Ich bevorzuge Decken und Kissen statt Schlafsack.

Flaschen zum Trinken, Becher fallen nachts gerne um im Auto.

Und eng ist’s im Kombi zu dritt auf jeden Fall!!!!

Zu Zweit bestimmt super.

Grosses Handtuch zum hinten mal was abwischen, überlegen zum krümeln oder ähnliches. Und Küchentücher sind auch sehr praktisch.

Nahrungsaufnahme plane ich da minimalistisch: Morgens Tee oder Kakao, Müsli oder Marmeladenbrot (Knäcke hält, auch Dosenwurst). keine grossen Alternativen möglich bei solchen Unternehmungen. Nur das mitnehmen was jedes Kind wirklich isst, aber keine grossen Variationen.
Als warmes Essen plane ich Miraculi, Konserve oder ein anders Campingessen. Oder ich nehme was Eingefrorenes in der Kühlbox mit, das hält auch bis zum 2. Abend.
Essen muss schnell gehen, da kochen ect. zeitaufwendig ist und im Urlaub wollen wir ja was erleben. Zeit auf individuelles essen können wir ja zuhause wieder aufwenden.

Rucksack nicht vergessen mit Sitzunterlagen für Ausflüge.

Ich denke das war’s. Alles dabei, für viele Eventualitäten, aber nicht zuviel Packaufwand.

So ist auch eine weite Fahr gut zu überstehen, am besten Zwischenerlebnis planen. Oder auch ein günstiger Miniurlaub.

Bei FB gibt es eine Gruppe Wildcampen mit Stellplatztipps. Da sind schöne dabei. Ich steh ganz gerne auf Rastplätzen, da ist viel los. Und auf Campingplätzen bekommt man mit PKW doch auch meist ein Plätzchen.

 

Wünsche Euch ganz viele Abenteuer mit Euren Kindern!!!!!

 

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